Farbgestaltung mehr als nur Ästhetik

Farben schaffen Stimmungen,  geben dem Raum Charakter und Wirkung,

 

So können Räume

aktivierend oder beruhigend
warm oder kalt
offen oder geschlossen

gestaltet werden.

Durch Symbolik und Assoziation
werden sie zu Informationsträgern, vermitteln Anmutungen

Mit der verknüpften Abspeicherung der Informationen der verschiedenen sensorischen Impulse
(hören, sehen, fühlen, riechen)
vermitteln uns Farben:

Die weitende Freiheit des Himmels

Die kühle Erfrischung eines Bergsees

Die Geborgenheit eines Herbstwaldes

Die Wärme und Kraft des Feuers

Persönliches Verhältnis zur Farbe
Jeder Mensch hat sein persönliches Verhältnis zu Farben, gebildet aus Erlebnissen und Erfahrungen.
Auf diesem Farbempfinden bauen alle Psychologietests mit Farben auf.
Daneben gibt es aber noch weitere, tiefere Ebenen, welche unser Farbempfinden beeinflussen.

Neben der biologischen Reaktion auf einen Farbstimulus, welcher unabhängig von unserem Farbempfinden geschieht und auch von der Medizin immer mehr eingesetzt wird.(Aura Soma, Blaulicht bei Neugeborenen mit Gelbsucht etc.), beeinflussen unser Farbempfinden im kollektiven Unbewussten und der Assoziation,
vor allem bekannte Farbzuweisungen aus der Natur.

Auch die Kultur, Religion und Modeströmungen haben einen Einfluss auf unsere Farbinterpretationen.

Neben der eigentlichen Farbnuance hat aber auch das Material, dessen Struktur und Glanzgrad Einfluss auf das Gesamtempfinden.

Da jedes Material auch eine Farbe hat, kommt man bei der Auswahl von Materialien und Einrichtungsstücken nicht um die detaillierte  Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Farbe herum.
 

Erst so können Räume zu persönlichen Wohlfühloasen gestaltet werden, werden zur dritten Haut.